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Wir freuen uns sehr, dass Prof. Dr. Peter Loskill und Prof. Dr. Carsten Eickhoff als Fellows für das neu gegründete Netzwerk der Carl-Zeiss-Stiftung ausgewählt wurden. Als Professoren der Medizinischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen und ausgewiesene, international anerkannte Experten auf ihrem jeweiligen Fachgebiet, bringen sie komplementäre Expertise an der Schnittstelle von Medizin und Technologie in das Netzwerk mit ein.

Prof. Loskill ist Direktor des Instituts für Biomedical Engineering. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der Entwicklung humaner, iPS-basierter mikrophysiologischer Organ-on-a-Chip-Systeme. Sie bilden komplexe Funktionen und Mikroumgebungen menschlicher Gewebe realitätsnah ab und eröffnen neue Wege für biomedizinische Forschung, Arzneimittelentwicklung, Toxizitätstests und personalisierte Medizin. Als Leiter des 3R-Center Tübingen treibt er zudem humanrelevante Alternativmodelle zu Tierversuchen voran.

Prof. Eickhoff, wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Angewandte Medizininformatik, forscht an Natural Language Processing, Information Retrieval sowie maschinellem Lernen und KI für Gesundheitsdaten. Medizinische Fachliteratur, Studienprotokolle und klinische Texte sollen automatisiert erschlossen werden, für bessere Entscheidungsunterstützung, mehr Patientensicherheit und eine datenbasierte Versorgung.

Die Auswahl beider in einem hochkompetitiven, zweistufigen Verfahren ist eine starke Anerkennung ihrer wissenschaftlichen Expertise. Im CZS Health+Tech Network sollen daraus neue Verbindungen, Perspektiven und Forschungsansätze entstehen und gemeinsam Lösungen für reale Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung entwickelt werden.

Mehr zum CZS Health+Tech Network und den acht Fellows: : https://www.carl-zeiss-stiftung.de/service/aktuelles/news-detail/carl-zeiss-stiftung-startet-czs-health-tech-network