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Berufliche Orientierung trifft Spitzenforschung

Berufs- und Studienorientierung am Gymnasium, kurz BOGY, ermöglicht Schüler:innen der 10. Klasse einen praxisnahen Einblick in die Arbeitswelt. Im Mai 2025 waren Selma und Stella eine Woche lang zu Gast im 3R-Center Tübingen und erhielten spannende Einblicke in die Forschung zu tierfreien Alternativen. Gemeinsam mit dem Team des µOrganoLab lernten sie das Prinzip „Replace, Reduce, Refine“ kennen und setzten sich mit Organ-on-Chip-Systemen auseinander.

Forschen, Zuschauen, Mitgestalten

Nach einer Einführung in die Themen 3R-Prinzipien und Organ-on-Chip Technologie, erhielten Stella und Selma Einblicke in die Arbeitsfelder der Geschäfstellen des 3R-Centers und des 3R-Netzwerkes Baden-Württembergs. Anschließend beobachteten Selma und Stella Zellisolationen und Chipfertigung. Anschließend durften sie sogar eigene Chips bearbeiten. So lernten sie, wie vielseitig die Aufgaben im Laboralltag sind. Außerdem bekamen sie einen Eindruck davon, wie Wissenschaft und Kommunikation zusammenwirken. Ihre Woche haben Selma und Stella in einem graphical Abstract dargestellt.

Mit Kamera und Neugier: Selma und Stella teilen ihre Eindrücke im Video

Neben der praktischen Erfahrung entstand auch ein kurzes Video, in dem Selma und Stella ihre Eindrücke teilen. Es zeigt, wie spannend und wichtig frühe wissenschaftliche Einblicke sein können, insbesondere, wenn sie mit echter Begeisterung einhergehen.

Das sagen unsere Praktikantinnen

Was hast du in deiner Woche bei uns alles kennengelernt?
Stella: Ich habe die 3R-Prinzipien kennengelernt und gesehen, wie vielfältig die Arbeiten sind. Wir durften in viele Bereiche schnuppern, im Labor zuschauen, an eigenen Chips arbeiten und erfahren, wie sie hergestellt werden.
Selma: Ich habe gelernt, was Organ-on-Chip bedeutet und wie man solche Chips baut und entwickelt. Außerdem habe ich gesehen, wie Zellen isoliert werden und wie die Laborarbeit abläuft.

Was hat dir am meisten gefallen bzw. dich am meisten interessiert und warum?
Stella: Besonders spannend fand ich die Arbeit im Labor und das Forschen an den Chips. Es ist faszinierend, wie damit Krankheiten untersucht und Medikamente getestet werden können.
Selma: Mich hat die Arbeit im Labor am meisten interessiert. Ich wollte schon immer wissen, wie es dort abläuft.

Hat dir dein Praktikum bei uns für deinen weiteren beruflichen Weg geholfen?
Stella: Ja. Ich habe viele Bereiche kennengelernt. Ich weiß zwar noch nicht genau, was ich machen will, aber die Richtung ist jetzt klarer.
Selma: Ja. Ich kann mir gut vorstellen, später einmal im Labor zu arbeiten.

Was nimmst du für dich aus dieser Woche mit?
Stella: Ich nehme mit, wie wichtig der Austausch ist und wie viel Spaß die Arbeit im Labor macht.
Selma: Ich habe gelernt, dass Laborarbeit Spaß machen kann, auch wenn mal etwas nicht klappt – das gehört dazu.

Praktika als Brücke zwischen Schule und innovativer Forschungsmethoden

Praktika wie dieses machen deutlich, wie wichtig praxisnahe Erfahrungen für die berufliche Orientierung junger Menschen sind und wie sie Begeisterung für Wissenschaft und Forschung wecken können. Das 3R-Center freut sich durch solche Praktika das Interesse an innovativen Ersatz- und Ergänzungsmethoden in der Forschung frühzeitig zu fördern.

Du interessierst dich auch für ein Praktikum bei uns im 3R-Center Tübingen oder im µOrganoLab?